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    VAULTPEDIA
    9.326Artikel
    Deutsch

    Gebäude des Boston Bugle/Terminaleinträge

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    Diese Terminaleinträge befinden sich auf einem einzigen Terminal im Gebäude des Boston Bugle in Fallout 4.

    Boston Bugle - Artikelterminal

    Editor ID
    BostonBugleTerminal1
    Form ID
    001c228b

    Der Boston Bugle
    Stimme der Wahrheit seit über 50 Jahren

    Titelstory
    19. Oktober 2077 - 23. Oktober 2077
    Copyright Boston Bugle, 2077. Artikel dürfen ohne vorherige Genehmigung durch den Chefredakteur nicht reproduziert werden.

    Artikel 1

    Akte des Mafiabosses Eddie Winter geschlossen
    Von Mags Veccio
    Redakteur des Boston Bugle

    Die Polizei von Boston hat gestern Abend verkündet, dass sie sämtliche Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Mafiaboss Edward "Eddie" Winter eingestellt hat - eine Entwicklung, die für die Bürger von Massachusetts nicht nur überraschend kam, sondern für viele auch vollkommen unverständlich ist.

    Captain Jonathan Widmark vom BPD, Sprecher der Sonderkommission, die den Fall Winter bearbeitet hat, sagte: "Nach der gemeinsamen Prüfung der Beweislage mit unseren Kollegen von der Behörde für Alkohol, Drogen, Tabak, Schusswaffen und Laser sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir falsch lagen. Eddie Winter hat eine sehr bewegte Vergangenheit - aber eben keine kriminelle. Hätten wir den Fall gegen Mister Winter weiter verfolgt, wäre das eine Verschwendung von Steuergeldern gewesen - und die anhaltende Vorverurteilung eines Unschuldigen."

    Diese Wendung kam für viele unerwartet. Laut den Quellen des Boston Bugle im Boston Police Department ist der "Unschuldige" alles andere als das. Wie die Ermittlung von Captain Widmark, Codename "Operation Winters Ende", ergeben hat, war Eddie Winter in jede Art von Verbrechen verstrickt, von einfachem Diebstahl bis hin zum Mord. Und auch wenn es keine Beweise gab, gehen alle Mitglieder von Widmarks Sonderkommission davon aus, dass Winter hinter der Ermordung von Miss Jennifer Lands steckt, der Verlobten des Chefermittlers.

    Was auch immer die Wahrheit sein mag, Boston hat offenbar aber nichts mehr vor Eddie Winter zu befürchten. Der mutmaßliche Mafiaboss stand nicht für ein Interview zur Verfügung. Seine Sandwichladen im Süden Bostons ist geschlossen und seine Wohnung am Hafen steht leer. Eddie Winter ist offenbar verschwunden.

    Artikel 2

    Showdown mit China - das atomare Ultimatum
    Von Mags Veccio
    Redakteur des Boston Bugle

    Krieg.

    Gab es je einen längeren Zeitraum in der jüngeren Geschichte, in dem Soldaten nicht gekämpft haben und gestorben sind, um die politischen Ziele der einen oder anderen Regierung zu erreichen? Die kurze Antwort darauf lautet: "Nein". Die längere, erschreckendere Antwort ist, dass wir noch nicht einmal erahnen können, wie groß das menschliche Leid noch werden kann.

    Von Anchorage im eisigen Alaska bis nach Shantou vor der Haustür unseres Feinds sind amerikanische Truppen in einen brutalen Krieg verwickelt. Sie haben viele Leben verloren und viele genommen, eine fast unermessliche Zahl. Aber nur fast. Doch die Wahrheit ist, dass die Verluste noch zählbar sind. Diese Konflikte sind auf eine unerklärliche, pervertierte Weise ... handhabbar, auch wenn sich das schrecklich anhört.

    Dank Steuern und verschiedener Kriegseinnahmen konnten die USA eine Armee aufstellen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Das Gleiche gilt aber auch für unseren Todfeind China. Und mit jedem ausgegebenen Dollar kommt die Frage, wofür dieser Dollar ausgegeben wurde. Jede Kugel, jede bunkerknackende Bombe, jeder Leichensack - sobald sie im Krieg benutzt werden, wissen wir wie, wann und wo.

    Aber die traurige und offensichtliche Wahrheit ist, dass die Tage des beherrschbaren Kriegs bald vorbei sein werden. In den Köpfen der großen Anführer dieser Welt wurden diese Milliarden von Dollars nicht nur ausgegeben - sie wurden verschwendet. Denn hier stehen wir, nach zehn Jahren des Kriegs, ohne Ende und ohne Gewinner in Sicht. Welche Option bleibt den Supermächten also noch, außer der nuklearen? Und genau das ist das Problem. Denn wenn China oder die USA ihre Atomraketen starten und ihre Atombomben abwerfen, dann wird niemand mehr da sein, um die Verluste zu zählen. Niemand, der eine Seite zum Sieger erklären kann.

    Und so bleibt nur eine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, wie die Supermächte die atomare Apokalypse verhindern können? Wenn es noch Hoffnung in der Welt gibt, dann müssen wir daran glauben, dass die Antwort "Ja"lautet.

    Aber wir leben in einer Zeit ohne jede Hoffnung.

    Artikel 3

    Hungerkrawalle in Boston gehen weiter
    Von Buster Connolly
    Redakteur des Boston Bugle

    Am Freitag spielten sich in Boston absolut höllische Szenen ab, nachdem Soldaten des 184. Infanterieregiments der US Army das Feuer auf unbewaffnete Zivilisten eröffnet hatten. Zuvor hatte ein Unbekannter die Scheibe der Tafel von Roxbury eingeschlagen, was dazu führte, dass mehrere Personen aus der Schlange in das Gebäude stürmten. Gestern Abend wurde bestätigt, dass mindestens vier Menschen getötet wurde, acht weitere sind verletzt. Jonathan Corman, Sprecher der Army, wiederholte allerdings, dass die Soldaten entsprechend der Vorschriften gehandelt hätten.

    "Die Soldaten haben mehrfach deutliche mündliche Warnungen ausgesprochen. Die Leute wussten genau, was passieren würden, wenn sie die Schlange verlassen, um die Tafel zu plündern. Hunger ist keine Entschuldigung für zivilen Ungehorsam, Vandalismus oder - wie in diesem Fall - das Anstacheln zu Krawallen, durch die das Leben jedes Zivilisten in diesem Gebiet in Gefahr gebracht wurde. Die US Army hat die Aufgabe, in diesen schwierigen Zeiten für Ordnung zu sorgen, und genau das ist auch hier geschehen. Ich möchte außerdem noch einmal betonen, dass die Soldaten des 184. Infanterieregiments seit zwei Tagen keine Rationen mehr erhalten haben. Diese Männer und Frauen wissen also sehr genau, was Hunger bedeutet."

    Diese Reaktion kennt das amerikanische Volk nur zu gut, denn gewalttätige Szenen wie die in Roxbury haben sich wieder und wieder im ganzen Land abgespielt. Die hungernde Bevölkerung versucht verzweifelt, an Lebensmittel zu kommen. Und ebenfalls wie so oft zeichnen Zivilisten, die Zeuge dieser sogenannten Krawalle werden, ein ganz anderes Bild der Situation. Die fünfundachtzigjährige Hannah Henry stand in der Schlange vor der Tafel und behauptet, dass die Soldaten alles andere als Ordnung und Freiheit im Sinn hatten.

    "Sie haben gelacht! Sie haben Witze darüber gemacht, wen sie zuerst erschießen werden. Es war alles nur ein Spiel für sie. Die Soldaten haben vielleicht erst geschossen, nachdem dieses Fenster zu Bruch gegangen ist, aber sie haben sich schon darauf gefreut."

    Man kann nur hoffen, dass der Vorfall in Roxbury der letzte dieser Art sein wird, den unser Land verkraften muss. Aber solange Amerika nicht die Kraft findet, die innenpolitischen Entscheidungen infrage zu stellen - und die Bevölkerung zu ernähren - sieht die Zukunft düster aus.

    Artikel 4

    Weißes Haus weiterhin leer - wo ist unser Präsident?
    Von Mags Veccio
    Redakteur des Boston Bugle

    Seit über einem halben Jahr bleibt es im Westflügel von Amerikas bekanntestem Wohnhaus dunkel. Ein paar Arbeiter halten das Gebäude in Ordnung, aber seit Monaten wohnt dort niemand mehr - oder leistet politische Arbeit. Selbst das Pressekorps des Weißen Hauses wurde aufgelöst, wenn auch nicht offiziell. Trotzdem verlangt die Presse weiterhin eine Antwort auf die wichtigste aller Fragen:

    Wo ist unser Präsident?

    Zunächst wurde angenommen, dass die gesamte Regierung der USA nach Raven Rock verlegt wurde, einer militärischen Einrichtung in einer Bergregion von Pennsylvania, einige Meilen nordöstlich von Camp David in Maryland. Weitere Nachforschungen haben allerdings ergeben, dass weder der Präsident noch eins seiner Kabinettsmitglieder im letzten Jahr in Raven Rock waren.

    Wenn also nicht in Raven Rock, wo dann?

    Nach einer umfassenden und eingehenden Recherche hat der Boston Bugle die Antwort auf diese Frage gefunden - und die werden unsere Leser sicherlich gleichermaßen als schockierend und befremdlich empfinden:

    Der Präsident führt unser Land von einer Poseidon-Energy-Ölbohrplattform aus, die vor der Küste von San Francisco liegt.

    Sicherlich eine eigenartige Wahl für eine Kommandozentrale des Präsidenten. Oder doch nicht? Nicht, zumindest nicht so sehr, wie es zunächst den Anschein haben mag. Laut der Aussage einer gut informierten Quelle trägt die Ölbohrplattform die Bezeichnung "Kontrollstation Enklave" - was die langanhaltenden Gerüchte über eine geheime, militärische "Schattenregierung" stützt, die Enklave genannt wird und im Falle eines Atomkriegs die Kontrolle über die USA übernehmen würde.

    Das Geheimnis unseres verschwundenen Präsidenten wurde also endlich gelüftet. Aber hat der Boston Bugle damit auch Beweise aufgedeckt, dass die Welt kurz vor dem Abgrund steht und durch einen Atomkrieg vernichtet werden wird?

    Das Schweigen des Präsidenten spricht hier wohl leider Bände.

    Artikel 5

    Boston auf dem Weg zum ersten World-Series-Sieg seit 1918!
    Von Buster Connolly
    Redakteur des Boston Bugle

    Wie jedem Bostoner nur allzu schmerzlich bewusst sein dürfte, ist es 159 Jahre her, dass die Stadt einen Sieg in der World Series feiern konnte. Ob Strikes, Fehler im Außenfeld oder ein Ball, der einem Spieler durch die Beine kullert, Niederlagen sind seit Jahren unsere ständigen, unliebsamen Begleiter.

    Aber nicht mehr lange!

    In einer der spannendsten World Series seit Jahrzehnten konnte Boston eine Drei-zu-null-Führung vor den "unschlagbaren" Favoriten aus Texas herausarbeiten. Batting, Fielding und Pitching sind perfekt ausbalanciert - vor allem dank des legendären Trainers Dusty Wilder - und haben dem diesjährigen Team damit zum ersten Mal seit ewigen Zeiten eine Chance auf den Sieg eröffnet.

    Noch ermutigender als die Tatsache, dass das vierte Spiel hier in Boston stattfinden wird, ist, dass das Team bisher noch nicht auf den Star-Pitcher Matt "The Missile" Murtagh zurückgreifen musste. Mit ihm auf dem Mount sagen einige nicht nur einen klaren Sieg für Boston voraus, sondern sogar eine Zu-null-Klatsche für Texas.

    Ja, seit Jahren haben die Stände in Boston Baseball-Fans mit Bier, Hotdogs, Erdnüssen und bitteren Niederlagen versorgt. Aber am Samstag, dem 23. Oktober 2077, wird nur höhere Gewalt oder eine vom Menschen ausgelöste Katastrophe Boston noch den Sieg streitig machen können.

    Morgen, meine Freunde, wird das Unvorstellbare wahr werden. Und das Leben in Boston wird nie wieder so sein wie früher.